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Ökologische Maßnahmen Die drei Säulen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie und Soziales

3 Säulen der Nachhaltigkeit im Seehotel

Die Basis der Nachhaltigkeit bilden die drei Säulen der Nachhaltigkeit.  Auf der folgenden Seite alle nachhaltigen Maßnahmen zum Thema Ökologie

Umweltzertifizierung EMAS

Seit dem Jahr 2006 bis heute, ist das Seehotel mit der europähischen Umweltzertifizierung EMAS zertifiziert. Im Zuge dessen, wurde ein umfassendes Umweltmanagement eingeführt, dass eine systematische Analyse der Umweltauswirkungen des Hotels ermöglichte. Trotz mehrfachen Umbauten, bei denen  die Übernachtungsmöglichkeiten um 40% erhöht wurden und dadurch 40% mehr Fläche im Hotel beheizt werden mussten, blieb der Energieverbrauch konstant. Im Gengensatz dazu konnten die vom Hotel verursachten CO2 Emissionen kontinuierlich gesenkt werden.

Umweltfreundliche Energie
Photovoltaik-Anlage des Seehotel Wiesler, nachhaltige Stromerzeugung

Im Jahr 2004 wechselte das Seehotel zu dem Ökostromanbieter NaturEnergie. Dieser versorgt das Seehotel Wiesler mit CO2neutralem Strom aus Wasserkraft und Sonnenenergie. Damit unterstützt das Hotel schon seit Jahren den Ausbau der erneuerbaren Energien.

Zwei Jahre später folgte die eigene PV-Anlage auf dem Hoteldach  und in den folgenden  Jahren auch für das  Lofthaus. Dadurch wird ca. 10.000kWh Strom im Jahr erzeugt. Um dies in einen Kontext zu setzten: durch die PV-Anlage kann der Strombedarf des gesamten Hotels für einen halben Monat gedeckt werden. Durch den konventionellen Energiemix in Deutschland werden 469g CO2/kWh emittiert. Im Vergleich dazu stößt eine PV-Anlage mit Berücksichtigung des Herstellungsprozesses nur 44g CO2/kWh aus. Dadurch erreicht das Hotel durch die  Stromeinspeisung pro Jahr eine Einsparung von rund 6t CO2 .

Flächenversiegelung
Flächenversiegelung auf dem Parkplatz

Als weitere Umweltmaßnahme wurde die Flächenversiegelung im Außenbereich minimiert.  So wurde ein Teil des asphaltierten Parkplatzes durch Pflastersteine ersetzt. Regenwasser kann so besser vom Boden aufgenommen werden und steht der Umwelt zur Speicherung des Grundwasserspiegels zur Verfügung.

Nachhaltige Holzbauweise
Doppelzimmer Penthouse Seehotel Wiesler

Im Jahr 2000 stand eine innovative Renovierung auf der Agenda des Seehotels. Alle Gästezimmer sollten saniert werden. Dem Umwelt und Nachhaltigkeitsgedanken entsprechend setzte das das Seehotel Wiesler  schon  damals auf einheimische Hölzer wie beispielsweise die Fichte.  Dies war zu der Zeit eine echte Herausforderung und so überhaupt nicht üblich.  Herr Wiesler setzte sich mit der Firma Arstineria Inneneinrichtung und Schreinerei aus dem Dorf zusammen  und erläuterte ihm seine Ideen. Zusammen beschafften sie geeignete Hölzer und integrierten sie in das neue morderne Design. Mit der Firma ArsInteria designt das Seehotel Wiesler noch heute die modernsten Bauprojekte, bei denen die Verwendung von heimischem Holz fester Bestandteil ist. Dies fördert nicht nur die Regionalität, sondern spart zusätzlich auch CO2. Denn eine Holzbauweise ist im Vergleich zu Beton Energiesparender und das von den Bäumen aufgenommen CO2 wird direkt im Gebäude gespeichert. Bei der Sanierung des Dachstuhls im Jahr 2016 entstand die neue Penthouse Etage im Seehotel Wiesler.  Diese wurde ebenfalls mit überwiegend einheimischen Hölzern durchgeführt. Neben den bewährten Baumarten wie beispielsweise der Fichte oder Birke ist in diesen Zimmern auch der Urbaum des Schwarzwaldes, die Weißtanne zu finden.

Regionale Kosmetik
Regionale Bio Kosmetik

Die Wichtigkeit der Regionalität ist nicht nur ein derzeitiger Trend, sondern liegt Familie Wiesler schon lange am Herzen. Im eigenen Eva Wiesler Beauty Spa legt Frau Wiesler viel Wert auf natürliche Produkte, frei von Parabenen, Mikroplast und sonstige schädliche Stoffe für die Haut. So führt sie Beispielsweise ihre eigene vegane Produktserie ein und entwickelt zusammen mit ihrem Spa Team eigene heimatverbundene Behandlungskonzepte. In einem zufälligen Gespräch mit dem Käselieferanten vom Ospelehof in Hinterzarten erfuhr sie, dass die Frau des Bauers gerne in Molke badete,  dies brachte den Bauern auf die Idee seine eigene Molkekosmetik herzustellen und zu vermarkten. Frau Wiesler unterstütze den Bauern, nahm die Molkeserie im Spa auf, stand ihm mit Tipps zur Seite und verwendete diese für ihre eigenen regionalen Behandlungskonzepte . Für den Impuls und Ihre Konzepte zur regionalen Spa Behandlungen wurde Frau Wiesler später zur Spa Managerin des Jahres nominiert.

Warmwasserbetriebenen Wäschetrockner

Im Jahr 2011 entwickelte Herr Wiesler gemeinsam mit der Firma Stahl einen neuartigen warmwasserbetriebenen Wäschetrockner. Dieser trocknet schonend die Wäsche des Seehotels. Durch die Wärmegewinnung über umweltfreundliche Hackschnitzelheizung kann auf eine energieintensive Stromheizung im Trockner verzichtet werden. Die Technik wurde zusammen mit der Firma Stahl in Stuttgart bis zur Marktreife entwickelt und ist heute so sogar im Handel erhältlich.

Mehrweg Badeschuhe
Mehrweg Badeschuhe im Spa

Als Wellnesshotel sind Badeschuhe ein absolutes Muss. Um den Wünschen der Gäste gerecht zu werden wurden mehrere Einwegbadeschuhe von verschiedensten Firmen getestet. Bei dem Anblick auf den Tisch voller Plastik überlegte sich Herr Wiesler, ob es hierfür nicht auch eine ökologische Lösung gibt. Die Internetrecherche brachte Ihn auf die Firma Fashy, welche ihren Firmensitz in Stuttgart hat. Die wiederverwendbaren Badeschuhe sind frei von schädlichen Chemikalien und sind in Deutschland hergestellt. Nach Gebrauch der Gäste werden die Schuhe desinfiziert und gereinigt und können so wiederverwendet werden.  Viele Gäste sind von den Schuhen so begeistert, dass sie ein eigenes Paar mit nach Hause nehmen.

Baumpflanzprojekt
Baumpflanzprojekt

Im Winter 2019 gab es ein starkes Sturmtief im Schwarzwald. Hier wurden in vielen Teilen des Waldes Bäume entwurzelt. Im Frühjahr 2020 entschied sich das Seehotel zur Bepflanzung des sturmgeschädigten Waldes. Daraufhin wurden 100 Weißtannen, der Urbaum des Schwarzwalds, im Wald von Titisee gesetzt. "Anstatt Pflanzaktionen im Ausland zu unterstützen um CO2 zu regenieren, pflanzen wir lieber unsere eigenen Bäume in unserem Wald, die später von Gästen besichtigt werden können." So Klaus-Günther Wiesler

Moorschutz
Moorschutz

Direkt neben dem Waldgebiet befindet sich das eigene Moor des Seehotel Wiesler. Moore sind die größten CO2-Speicher der Welt, Torf darf nicht abgebaut werden. Deshalb schützt das Hotel das Moor, welches sogar auf dem eigenen Grundstück liegt. Eine Hinweistafel an einem frequentierten Wanderweg informiert die Öffentlichkeit. Durch den Schutz des Moores, haben seltene Tiere und Pflanzen eine Heimat gefunden. In dem wertvollen Biotop kann man seltene Pflanzen und Tiere wie beispielsweise Krickenten und Zwergtaucher beobachten.

Artenschutz
Bienenhaus

Auch auf dem Grundstück des Seehotel Wiesler ist der Familie Wiesler der Artenschutz wichtig. Daher haben Sie die Mauer am Seeufer in einer offenen Bauweise gestaltet. So bietet sie Unterschlupf für Kleintiere. Im Jahr 2020 wurde ein großes Insektenhotel errichten. Dieses bietet viele Nistplätze vor allem für Wildbienen und Schlupfwespen. Die angrenzende Blumenwiese komplementiert das Paradies.  Anna Wiesler ließ die Samenmischung der Blumenwiese von einer Firma in Ihringen speziell für den Standort zusammenstellen. Daher können sich unsere Gäste nun an den regionalen Blumen direkt von der schönen Sonnenterrasse erfreuen.

Neuartiges Kompostieren

Selbst in der Hotelküche wird großen Wert auf eine ökologische Arbeitsweise gelegt. Die Familie Wiesler mit Küchenchef Klaus-Günther Wieser  hat sich bewusst für eine palmölfreie Küche entschieden, da es viele gute regionale Alternativen, wie zum Beispiel Rapsöl gibt.  Die Verwendung von frischen Zutaten und der Verzicht auf Fertigprodukten ist für ihn und sein Küchenteam selbstverständlich. Der beispielsweise durch die Schnittreste anfallende Bioabfall wird in der hauseigenen Kompostmaschine zu hochwertigem Kompost aufgewertet. Die hochleistungsfähigen Bakterien in der Maschine kompostieren den Inhalt binnen 24 Stunden und reduzieren das Volumen des Abfalls um 80%. Der anfallende Kompost wird anschließend zum Düngen von Blumenkästen, der Liegewiese und sonstigen Beeten ums Hotel verwendet werden. Damit schließt sich der Kreislauf der von uns verwendeten Lebensmitteln.

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